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Kreative motorische Angebote

Das Tor zum Haardt: alla hopp!-Anlage in Edenkoben eröffnet

16. September 2016

16.09.2016, Edenkoben. Wer den Trampolinhang bezwungen und den Rutschenturm erklommen hat, wird mit einer einzigartigen Aussicht belohnt: Keine sieben Monate hat es gedauert, um die in die Jahre gekommene Edenkobener Triefenbachanlage in eine attraktive, hochmoderne Bewegungs- und Begegnungsstätte mit herrlichem Blick auf den Pfälzerwald zu verwandeln. Am Freitag wurde die elfte von insgesamt 19 alla hopp!-Anlagen, die die Dietmar Hopp Stiftung in der Metropolregion Rhein-Neckar errichten lässt, in dem Luftkurort an der Südlichen Weinstraße offiziell eröffnet.

„Auf den heutigen Tag freue ich mich schon lange und mit mir unzählige große und kleine, junge und ältere Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Unsere alla hopp!-Anlage wird eröffnet“, sagte Stadtbürgermeister Werner Kastner während seiner Begrüßungsrede. „Diese fantastische Bewegungs- und Begegnungsanlage, das Ergebnis von fast sieben Monaten umfangreicher Bauarbeiten, ist eine großartige Bereicherung für unsere Stadt und das gesamte Umland. Umgeben von Weinbergen und mit herrlichem Blick auf den Pfälzerwald bieten sich viele Sport- und Spielgelegenheiten zum generationsübergreifenden Spielen, Entdecken und Entspannen. Besonders freut es uns, dass der Triefenbach für naturnahe Spielmöglichkeiten zugänglich gemacht wurde. Die alla hopp!-Anlage wird sicherlich zu einem beliebten Treffpunkt für alle Generationen“, so Kastner weiter.

Moderator Felix Gaudo hatte alle Hände voll zu tun, die vielen Rahmenprogrammpunkte anzukündigen, die die Feierlichkeiten begleiteten. Die „Big Band“ des Edenkobener Gymnasiums glänzte ebenso mit einem Auftritt wie die Ballettgruppe des Turnvereins oder das Jugendzentrum, das gemeinsam mit der Realschule den alla hopp!-Song von der Bühne schmetterte. Auch die Kindertagesstätten der Stadt, die Grundschule Edenkoben, der Schulchor und die Bläserklasse sowie die Schulband der Paul-Gillet-Realschule Plus brachten ihr Dankeschön durch musikalische Darbietungen zum Ausdruck.

Herrlicher Blick auf den Pfälzerwald

Konzipiert wurde die Umwandlung des Parks vom Landschaftsarchitekturbüro Stadt+Natur. Der verantwortliche Architekt Norbert Schäfer und sein Team haben die Visionen des alla hopp!-Projekts in das Gelände einfließen lassen. Die verschiedenen Module, aus denen sich alle Anlagen zusammensetzen, wurden sorgsam in die Topographie und in den Baumbestand integriert und dabei darauf geachtet, dass der Blick auf den nahen Pfälzerwald nicht verbaut wird.

„Beispiel hierfür ist der zwischen den Baumkronen errichtete Rutschenturm mit Kuckucksnest, von dem aus man einen hervorragenden Weitblick auf den Haardtrand hat, oder der Trampolinhang, der es den Besuchern ermöglicht, vom Haupteingang aus über einen Höhenunterschied von gut zwei Metern von Trampolin zu Trampolin springend in das Gelände zu gelangen“, so Schäfer.

Zu den geladenen Gästen gehörten unter anderem die Landrätin Theresia Riedmaier, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Olaf Gouasé sowie Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, der feststellte: „Bewegung schafft Begegnung – alla hopp! ist nun auch in Edenkoben angekommen. Die Menschen in der Nähe dieser Anlagen sind zu beglückwünschen, ja zu beneiden, und Dietmar Hopp und seiner Stiftung sind wir zu Dank verpflichtet: Eine Bewegungsanlage, die doch so viel mehr bietet als Bewegung allein.“

Das zentrale Erlebniselement in Edenkoben ist der vorhandene Triefenbach, der das gesamte Gelände durchzieht und der gemäß der heutigen Ansprüche der Wasserwirtschaft sowie der Bürger naturnah gestaltet wurde. „So gibt es unterschiedliche Zugänge zum Wasser sowie unterschiedliche Möglichkeiten, den Bach und den Uferbereich auf lebendige Art und Weise zu erleben“, erläutert Schäfer.

„Edenkoben hat uns unter anderem mit seinem schönen Standort für die Anlage überzeugt“, erklärt Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung, die diese Aktion als Projektleiterin verantwortet, warum die 6.700-Einwohner-Stadt als eine von 127 Bewerber-Kommunen den Zuschlag erhalten hat. „Wir hoffen, dass unsere Idee des generationenübergreifenden Sporttreibens auf diesem wunderschönen Areal denselben positiven Anklang findet, wie bei den anderen zehn bereits eröffneten alla hopp!-Anlagen. Auch bei diesem Projekt wurde unsere Vorgabe, die Bürger bei der Realisierung aktiv zu beteiligen, erfüllt. So wurde etwa der Triefenbach mit farbigen Schwartenbrettern, die sehr individuell von den Edenkobener Schulen gestaltet wurden, gesichert.“

Die am Bach gelegene Bühne ist dazu prädestiniert, ein begehrter Ort für kulturelle Events zu werden – erste Veranstaltungen sind schon angekündigt. Das direkt an die alla hopp!-Anlage angrenzende Hotel wird die Besucher der Anlage über ein Kiosk mit Getränken und Snacks versorgen. Edenkoben an der Südlichen Weinstraße ist seit Freitag um eine Attraktion reicher.

19 alla hopp!-Anlagen

Die Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim und Buchen sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Die Anlagen in Ilbesheim, Heidelberg, Ilvesheim und Ravenstein befinden sich derzeit im Bau. Insgesamt sind im Jahr 2016 weitere vier Eröffnungen geplant.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.


Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder

Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung


Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich
für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung

Die alla hopp!-Anlagen haben je eine Größe zwischen 8.000 und 18.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel- und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 42 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, hat die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine Pilotanlage errichtet. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Ansprechpartner Verbandsgemeinde Edenkoben

Günter Lindenkreuz
Poststraße 23
67480 Edenkoben
T: 06323 959140
F: 06323 95920140
guenter.lindenkreuz@vg-edenkoben.de   
www.edenkoben.de  

Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

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www.dietmar-hopp-stiftung.de

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