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Kreative motorische Angebote

Kanonenschüsse eröffnen alla hopp!-Anlage am Schlossplatz

07. Oktober 2016

07.10.2016, Ravenstein. Die Aktion alla hopp! nimmt nun auch im östlichsten Punkt der Metropolregion Rhein-Neckar an Fahrt auf. Am Freitag wurde in Ravenstein die 14. von insgesamt 19 Bewegungs- und Begegnungsstätten, die die Dietmar Hopp Stiftung im Gesamtwert von 42 Millionen Euro errichtet, unter großem Besucherandrang und unter Teilnahme zahlreicher Prominenz offiziell eröffnet.

Keine sechs Monate nach dem Spatenstich am 26. April, kommt jetzt am Schlossplatz im Ortsteil Merchingen Bewegung rein. „Die Vorfreude ist nicht erst seit dem Spatenstich, sondern seit der Bekanntgabe vor über zwei Jahren, dass Ravenstein zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, riesengroß“, sagte Bürgermeister Hans-Peter von Thenen. „Wir sind sehr stolz und dankbar, mit dieser Anlage bedacht worden zu sein, die es den Bürgern aus Ravenstein und Umgebung ermöglicht, in toller Atmosphäre generationenübergreifend Sport zu treiben und in einen Dialog zu kommen. Ich hoffe, dass sie viel Spaß, Freude und jede Menge Bewegung erfahren.“

Um 15 Uhr leitete die Grundschule Ravenstein die Feierlichkeiten mit dem alla hopp!-Song ein. Die Kindergärten aus Merchingen und Erlenbach leisteten einen weiteren musikalischen Beitrag, ehe unter lautem Getöse der „Landsknechthaufen zu Merchingen“ mit zwei Salutschüssen den offiziellen Teil eröffnete. Katrin Tönshoff, die Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung, gab persönlich unter Kanonengeschütz den Startschuss für die Anlage, die sie als „echtes Schmuckstück“ bezeichnete und im Austausch zur Schenkungsurkunde von Bürgermeister von Thenen ein Präsent entgegennehmen durfte: Ein Laib Brot mit der Aufschrift „Danke alla hopp!“, in das ein Säckchen mit heimischem Grünkern eingebettet ist – schließlich liegt die Anlage am Grünkernradweg.

„Wir sind überwältigt, was hier in nicht einmal sechs Monaten Bauzeit entstanden ist“, sagte Landrat Dr. Achim Brötel. „Ravenstein ist um eine sportliche Attraktion reicher, die zudem soziale Zwecke erfüllt, sich optimal an das Schlosshotel anschmiegt und dadurch die Merchinger Ortsmitte auch optisch aufwertet. Wir hoffen, dass die Bürger Ravensteins und der umliegenden Gemeinden dieses herrliche Geschenk mit Begeisterung annehmen und nutzen. Ein herzliches Dankeschön an alle, von der Dietmar Hopp Stiftung über die Planer und Bauarbeiter bis hin zu den Bürgern, die sich in den Beteiligungsprozessen eingebracht haben!“


Gemeinsame Pflanzaktion sorgt für optischen Feinschliff

Für die Planung und Gestaltung des 7.000 Quadratmeters großen Areals zeichnete das Landschaftsarchitekturbüro Hink verantwortlich. „Die Anlage beinhaltet einen zentralen, den Hang hinabschwingenden Weg aus Ortbeton, der unter dem Motto ‚Der Weg ist das Spiel‘ die Verbindung zwischen den einzelnen Objekten und Elementen herstellt“, erläutert Architekt Michael Hink. Ausgehend vom Schlossparkplatz, dem Ausgangspunkt dieses Weges, gelangt der Besucher über eine Treppe auf eine Schaukelpromenade mit verschiedensten, über ein Stahlrohr miteinander verbundenen Schaukelmöglichkeiten und einer schönen Aussicht über das Gelände und die Landschaft.

Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung, die die Aktion als Projektleiterin betreut, lobte das Engagement der Ravensteiner Bevölkerung, die in Beteiligungsprozessen ihre Ideen und Wünsche einbrachte. „Es ist eine herrliche Anlage entstanden, die dank ihrer tollen Lage am Schlosshotel ein einzigartiges Flair versprüht.“ Ende September hatten Bürger der Bewegungs- und Begegnungsstätte in einer gemeinsamen Pflanzaktion den letzten optischen Schliff verpasst. „Die Rückmeldung zu den bereits eröffneten alla hopp!-Anlagen ist durchweg positiv und wir hoffen, dass unsere Idee von der Vereinigung sportlicher und sozialer Elemente auch hier in Ravenstein großen Anklang findet“, so Sandra Zettel weiter.

Pumptrack als Hauptattraktion

Neben dem Bewegungsparcours für Jedermann (Modul 1), einem Kinderspielplatz für die Jüngsten (Modul 2) und einem naturnahen Spiel- und Bewegungsplatz für Schulkinder (Modul 3) wird das optionale vierte Modul – ein Bewegungsplatz für jugendliche Sportler – ein besonderes Highlight bieten: Auf dem ins Gelände eingelassenen Pumptrack, der von allen Altersgruppen mit Zweirädern befahren werden kann, wird das Gefährt einzig mit auf- und abschwingender Körperbewegung angetrieben, Pedale werden nicht benutzt. Auf Grund der Nähe zu Wohngebieten wurden umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt.

Bürgermeister von Thenen forderte die Ehrengäste auf, eine Runde auf dem Pumptrack zu drehen. „Ich hatte schon beim Spatenstich das Vergnügen und werde mit meinem Mountainbike, das schon im Rathauskeller deponiert ist und auch dort stehen bleibt, einige Runden fahren. Auf dem Pumptrack werde ich so einige Mittagspausen verbringen.“

Vor allem die jungen Besucher ließen sich nicht lange bitten, den „Riesenspielplatz“ ausgiebig zu testen. Das von Felix Gaudo moderierte bunte Bühnenprogramm war zu diesem Zeitpunkt noch in vollem Gange. Wer bereits auf dem Pumptrack seine Runden drehte, verpasste unter anderem die Auftritte der Musikkapelle Merchingen, des Fechtclubs Ravenstein sowie der JOYROBIC Gruppe Erlenbach, die unter dem Motto „alla hopp übers Steppbrett“ tanzte.

19 alla hopp!-Anlagen

Die Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim und Ilvesheim sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Die Anlage in Heidelberg wird am kommenden Donnerstag eröffnet. Die vier ausstehenden in Grünstadt, Speyer, Meckesheim und Mörlenbach werden 2017 ihrer Bestimmung übergeben.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich
für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Die alla hopp!-Anlagen haben je eine Größe zwischen 8.000 und 18.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel- und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 42 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, hat die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine Pilotanlage errichtet. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.



Ansprechpartner Stadt Ravenstein

Bürgermeister Hans-Peter von Thenen
Lindenstraße 4
74747 Ravenstein
T: 06297 920012
F: 06297 920030
hans-peter.vonthenen@ravenstein.de   
www.ravenstein.de
 

Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

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www.dietmar-hopp-stiftung.de

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