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Kreative motorische Angebote

Laufen, Springen, Klettern – Speyer freut sich auf neue sportliche Attraktion

08. November 2016

08.11.2016, Speyer. Baubeginn für die 16. alla hopp!-Anlage im Sportpark / Eröffnung im Sommer 2017

In den vergangenen Wochen hatten die Verantwortlichen der Dietmar Hopp Stiftung alle Hände voll zu tun: Zehn alla hopp!-Anlagen wurden zwischen Juni und Oktober offiziell eröffnet. Insgesamt sind nun bereits 15 dieser Bewegungs- und Begegnungsstätten ihrer Bestimmung übergeben worden und freuen sich großer Beliebtheit. Zeit zum Durchschnaufen gibt es aber nicht, denn noch in diesem Jahr stehen die Spatenstiche für die verbleibenden vier Anlagen an. Den Anfang machte heute Speyer, wo im Sportpark an der Dr.-Eduard-Orth-Straße auf 6.300 Quadratmetern die 16. alla hopp!-Anlage entsteht. Die Eröffnung ist für Sommer 2017 vorgesehen.

„Wir haben in vielen guten Gesprächen mit den Bürgern, mit kreativen Anregungen junger und älterer Speyerer und nicht zuletzt mit wichtigen Hinweisen der Anwohner den Planungsprozess meistern können“, freute sich Bürgermeisterin Monika Kabs.

Elke Ukas, die verantwortliche Landschaftsarchitektin vom Planungsbüro Ukas, sagte über ihre anstehenden Aufgaben: „Die Gestaltung der alla hopp!-Anlage Speyer stellt uns vor die Herausforderung, auf einer kleinen Fläche verschiedenste Nutzungen und Bewegungsangebote miteinander zu verweben. Zugleich entwickeln sich Freiräume, die das eigene Erobern und Entdecken herausfordern.“

Wie die anderen Anlagen auch wird die alla hopp!-Anlage in Speyer aus mehreren Modulen bestehen, aber durch ihren eigenen Charakter bestechen. Katrin Tönshoff, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung: „Wie auf allen alla hopp!-Anlagen, verbauen wir auch in Speyer feststehende Elemente – wie das beliebte Familienkarussell, den leuchtend gelben alla hopp!-Schirm und den herausfordernden Mikadowald – und bereichern sie mit exklusiven Elementen, die nur in Speyer zu finden sein werden. So kommt auch in Speyer jede Generation auf ihre Kosten, nach unserem Motto: Bewegung für jedermann  – kostenfrei!“.

Auch  die Parkour-Szene wird hier auf ihre Kosten kommen: In zwei Workshops im September und Oktober hat sie dem Planungsbüro ihre speziellen Wünsche mitgeteilt, die bei der Gestaltung des Areals berücksichtigt werden sollen. „In einem intensiven Beteiligungsprozess entsteht eine große Parkouranlage, auf der Anfänger bis geübte Parkourläufer Elemente aus Beton und Stahl überwinden“, erklärte Elke Ukas. „Einfache Turnelemente für Jedermann ergänzen den Bewegungsparcours. Aus dem Ergebnis der weiteren Beteiligungen entsteht neben verschiedenen Spielräumen ein Naturerlebnisbereich zum Erforschen, aber auch für den Rückzug und die Naturbeobachtung.“

Mit eigenen „Runs“ zeigten Parkourläufer aus Speyer, die auch in den Workshops beteiligt waren, wie sich die vorbereiteten Hindernisse im Laufen, Klettern und mit Sprüngen effizient, schnell und kraftvoll überwinden lassen und gaben so einen ersten Vorgeschmack auf das, was ab Sommer 2017 zum alltäglichen Bild auf der alla hopp!-Anlage in Speyer gehört.

Insgesamt 42 Millionen Euro investiert die Dietmar Hopp Stiftung in die Aktion alla hopp! Projektleiterin Sandra Zettel freut sich daher umso mehr über die große Begeisterung, die die bisherigen Anlagen in der Metropolregion entfacht haben. „Als wir vor knapp zwei Jahren die 19 Gewinner unter den 127 Bewerbern bekannt gegeben haben, haben wir uns nicht träumen lassen, dass die Resonanz in der Bevölkerung derart positiv sein wird“, so Katrin Tönshoff. „Ich wünsche auch der Speyerer alla hopp!-Anlage, dass sie zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt wird, an dem die Menschen mit Freude Sport treiben.“

Beim Baubeginn konnten sich die Besucher nur ein vages Bild davon machen, wie es im kommenden Sommer auf diesem Areal aussehen wird. „Wir freuen uns jetzt jedenfalls sehr darauf, wie sich die Fläche vor unseren Augen verändern wird und ein Erholungs-, Begegnungs- und Bewegungsraum unter dem Motto ‚Laufen. Springen. Klettern.‘ entsteht“, sagte Bürgermeisterin Monika Kabs. „Ich wünsche allen Planern und Baubeteiligten eine glückliche Hand und einen reibungslosen Ablauf.“

Der Dietmar Hopp Stiftung dankte Monika Kabs für die Entwicklung und Betreuung der alla hopp!-Anlage in Speyer und allen anderen Standorten. „Schon heute ist deutlich, dass die Anlagen in allen 19 Varianten einzigartig und besonders sind und genau das tun, was sie sollen: Sie bringen den Menschen in der Region Spaß! Es wird großartig, wenn wir uns spätestens bei der Eröffnung bei schönem Sommerwetter und bester Laune wieder treffen.“

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Speyer zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für den kommenden Sommer angedacht.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung


Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich
für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung

Die alla hopp!-Anlagen haben je eine Größe zwischen 8.000 und 18.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel- und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 42 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, hat die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine Pilotanlage errichtet. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.

Ansprechpartner Stadt Speyer

Steffen Schwendy
Maximilianstr. 100
67346 Speyer
T: 06232 142491
F: 06232 142742
Steffen.Schwendy@Stadt-Speyer.de   
www.speyer.de  


Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
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