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Kreative motorische Angebote

Schwetzingen: Ein Jahr alla hopp! – eine Zwischenbilanz

09. Mai 2016

Schwetzingen, 8. Mai 2015: Bei strahlendem Sonnenschein wird dort, wo sich einst der Sportplatz der DJK befand, von Dietmar Hopp persönlich die erste alla hopp!-Anlage eröffnet. Über tausend Besucher aller Altersstufen toben und sporteln auf dem 6.600 Quadratmeter großen Gelände. Ein Jahr später ist diese Pilotanlage der Aktion alla hopp! bereits fest im Schwetzinger Stadtbild verankert und beliebtes Ausflugsziel. Vier weitere Anlagen wurden in der Zwischenzeit in der Metropolregion eröffnet. Ende 2017 werden es 19 sein.

Nach und nach sprießen die Begegnungs- und Bewegungsparcours zwischen Ilbesheim im Westen und Ravenstein im Osten aus dem Boden und werden die Spatenstiche gefeiert. Vor zwei Jahren hatte die Dietmar Hopp Stiftung, die 40 Millionen Euro für dieses Projekt zur Verfügung stellt, im Mannheimer Luisenpark unter 290 Bewerber-Kommunen die 19 Gewinner verlesen. Seither geht es Schlag auf Schlag.

„Wir sind von der Resonanz überwältigt“, blickt Projektleiterin Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung auf das erste Jahr nach der Inbetriebnahme der ersten Anlage zurück. „Der Ansturm auf die Anlagen ist größer, als wir es uns erträumt hatten.“ Nach Schwetzingen fiel – in chronologischer Reihenfolge – der Startschuss für die Anlagen in Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim und Schwarzach.

Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl: „Seit einem Jahr bereichert die alla hopp!-Anlage nunmehr unsere Stadt. Der Erfolg der Anlage übertrifft nach wie vor alle Erwartungen. Die Menschen lieben diese Anlage und nutzen sie zahlreich. Schwetzingen ist um eine besondere generationenübergreifende Attraktion reicher. Ich danke der Dietmar Hopp Stiftung von ganzem Herzen für dieses großzügige Geschenk an unsere Bürger/innen.“

In zehn Kommunen sind nach den offiziellen Spatenstichen bereits die Bagger angerollt und sorgen dafür, dass die Anlagen täglich weiter wachsen. Die offiziellen Eröffnungen in Ketsch, Sinsheim, Bürstadt, Hemsbach, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Ilvesheim, Heidelberg und Ravenstein sind noch für 2016 geplant, ehe im kommenden Jahr Grünstadt, Speyer, Meckesheim und Mörlenbach den Abschluss bilden.

„Ich freue mich, dass die alla hopp!-Anlagen so vielen Menschen so viel Freude bereiten“, kommentiert Dietmar Hopp die große Begeisterung. „Die Förderung von sportlichen und sozialen Aktivitäten ist seit ihrer Gründung integraler Bestandteil meiner Stiftung.“ Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung, ergänzt: „Dass der Ansturm so groß sein wird, war nicht zu erwarten. Es ist phantastisch zu sehen, wie der alte kurpfälzische Ausspruch „alla hopp“ sich erfüllt.“

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich
für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und
Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.

Ansprechpartner Stadt Schwetzingen

Andrea Baisch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wirtschaft, Koordination, Presse
Stadtverwaltung Schwetzingen
Hebelstraße 1
68723 Schwetzingen
T: 06202 87 107
F: 06202 87 111
andrea.baisch@schwetzingen.de   


Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
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