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Kreative motorische Angebote

Ilvesheim: Wie ein Wellenmeer aus Rasenhügeln

15. März 2016

15.03.2016, Ilvesheim. Spatenstich für die 14. alla hopp!-Anlage zwischen Freibad und Neckar

Es geht Schlag auf Schlag, oder Spatenstich auf Spatenstich. In Ilvesheim gab die Dietmar Hopp Stiftung den nächsten Startschuss für die Bauarbeiten einer alla hopp!-Anlage. Das 11.000 Quadratmeter große Gelände am Freibad in unmittelbarer Nähe zum Neckarstadion wird in den kommenden Wochen und Monaten in eine einzigartige Bewegungs- und Begegnungsstätte für junge und ältere Menschen verwandelt.

Fünf dieser Anlagen sind in der Metropolregion Rhein-Neckar bereits in Betrieb genommen worden, für neun weitere inklusive Ilvesheim haben die Bauarbeiten schon begonnen. Symbolisch für den Spatenstich dribbelten am Dienstagvormittag Kinder, Schüler, Erwachsene, Senioren und alle Ilvesheimer, die sich aktiv am Beteiligungsprozess beteiligt hatten, durch einen Bälle-Parcours. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für September/Oktober diesen Jahres vorgesehen.

In seiner Dankesrede zeigte sich Bürgermeister Andreas Metz voll des Lobes: „Wir freuen uns sehr, dass nun mit dem Spatenstich der Bau der Bewegungsanlage beginnt. Im Vorfeld hatte Elke Ukas, Planerin der alla hopp!-Anlage in Ilvesheim, in verschiedenen Planungswerkstätten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Austausch gesucht und eine Vielzahl kreativer Ideen gesammelt, um diese in den Planungsprozess zu integrieren.“ Das Oberhaupt der 9.000-Einwohner-Gemeinde weiter: „So entsteht im Schlossfeld angrenzend an die vorhandenen Freizeiteinrichtungen wie Festplatz, Freibad und Neckarstadion ein an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger angepasster Treffpunkt für alle Generationen. An dieser Stelle möchte ich meinen besonderen Dank der Dietmar Hopp Stiftung aussprechen, die uns dieses Projekt ermöglicht.“

Die Planung der Anlage, die aus mehreren Modulen besteht, sich aber von allen anderen unterscheidet und einen individuellen Charakter hat, nahm die Landschaftsarchitektin Elke Ukas unter anderem in Abstimmung mit der Schlossschule Ilvesheim vor, um den Anforderungen der Bewegungsräume für Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen im Besonderen zu entsprechen. „Daraus ergeben sich zum Beispiel vielfältige Synergien von Bewegungsangeboten der Altersgruppen Kinder, Menschen mit Behinderungen und Senioren“, so Ukas, die die spannende Lage im Süden der Insel nahe des Neckars hervorhebt und von den Besonderheiten dieser Begegnungsstätte schwärmt: „Die Anlage wird in eine bewegte, neu gestaltete Landschaft wie in ein Wellenmeer aus Rasenhügeln eingewoben. Es werden vielseitige Angebote an Bewegungs-, Spiel- und Aufenthaltsflächen für alle Generationen entstehen, die teilweise so erhöht platziert sind, dass Neckar und Neckarvorland so über den Damm hinaus sichtbar gemacht werden.“

Für Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung war auch dieser Moment trotz aller Routine nach bislang fünf Einweihungen und acht Spatenstichen ein besonderer. „Die Anlage wird sich perfekt in die bestehende Parkanlage einfügen“, sagte die Projektleiterin der alla hopp!-Aktion während der Feierlichkeiten auf dem ehemaligen Tennenplatz. „Als wir vor knapp zwei Jahren die 19 Gewinner unter den 127 Bewerbern bekannt gegeben haben, haben wir uns nicht träumen lassen, dass die Begeisterung in der Bevölkerung derart überwältigend sein wird. Ich wünsche auch der Ilvesheimer alla hopp!-Anlage, dass sie mit ihrer attraktiven Lage in unmittelbarer Nähe zum Freibad zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt wird, an dem die Menschen mit Freude Sport treiben.“

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Ilvesheim zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für den kommenden Herbst angedacht.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.

Ansprechpartner Gemeinde Ilvesheim

Pascal Tholé
Schlossstraße 9
68549 Ilvesheim
T: 0621 49660300
F: 0621 49660560
pascal.thole@ilvesheim.de   
www.ilvesheim.de  


Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen
Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!‘‘ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de


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