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Kreative motorische Angebote

Heidelberg: „Ein Zugewinn für alle Heidelberger“

11. März 2016

11.03.2016, Heidelberg. Graffitiaktion gibt den Startschuss für die alla hopp!-Anlage in Kirchheim / OB Würzner lobt die Dietmar Hopp Stiftung für ihren Beitrag zur Gesundheitsförderung

Im Heidelberger Stadtteil Kirchheim rollen in den kommenden Wochen die Bagger an, um das Gebiet am Harbigweg um eine weitere sportliche Attraktion zu bereichern. Am Freitag läuteten die Dietmar Hopp Stiftung und Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner mit dem symbolischen Spatenstich den Baustart der 13. alla hopp!-Anlage ein.

Das Projekt nimmt immer mehr an Fahrt auf. Fünf dieser generationenübergreifenden Bewegungs- und Begegnungsräume sind in der Metropolregion schon in Betrieb, für sieben weitere ist der Spatenstich bereits erfolgt. Nun also Heidelberg. Die alla hopp!-Anlage entsteht in unmittelbarer Nähe des Sportzentrums Süd und wird von vielen Sportplätzen und -gelegenheiten umgeben sein. Wie bei den anderen Anlagen auch wurden die Bürger in Beteiligungsprozessen in die Planung und Gestaltung integriert. Dabei entwarfen Kinder unter anderem die beiden Maskottchen „Hoppsy“ und „Lilly“, die anlässlich des Spatenstichs in einer Graffitiaktion auf zwei Wände gesprüht wurden.

„Nach den vielen Monaten der Planung und Vorbereitung freue ich mich sehr, dass mit dem heutigen Spatenstich der Bau der alla hopp!-Anlage beginnt. Mit ihrem vielfältigen Angebot wird die neue Bewegungs- und Begegnungsanlage in Kirchheim ein Zugewinn für alle Heidelbergerinnen und Heidelberger sein“, sagte Oberbürgermeister Dr. Würzner und fügte hinzu: „Hier entsteht ein Treffpunkt für Menschen aller Generationen zum gemeinsamen Sport. Mein Dank gilt der Dietmar Hopp Stiftung, die mit dieser fantastischen Förderaktion einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Begegnung zwischen Jung und Alt leistet.“

Geplant wurde die Bebauung des 13.600 Quadratmeter großen Geländes durch den Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn. Wie die anderen 18 Anlagen setzt sich auch diese aus verschiedenen Modulen zusammen und besticht durch ihren individuellen Charakter. „Das Besondere dieser alla hopp!-Anlage ist, dass hier neben den üblichen Möglichkeiten zur Begegnung und Bewegung auch Crossover-Training möglich ist“, erläuterte Schelhorn. „Zudem haben wir dank der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und vor allem Sporttreibenden aus der Region Parkour- und Calisthenics-Elemente landschaftlich integriert.“ Hierbei handelt es sich um Trendsportarten, bei denen eine effiziente Fortbewegung sowie Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht im Mittelpunkt stehen. „Die Gestaltsprache spiegelt in Grafik und Design Sport wider, beinhaltet aber in erster Linie Bewegungsanimation“, so Schelhorn weiter. Als besondere Attraktion kündigte der Architekt eine über 100 Meter lange, in Wellen gelegte Laufbahn an, die Sprung- und Schwunggelegenheiten bietet und dabei Koordination sowie Geschicklichkeit fördert.

„Wir freuen uns, nun auch im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar angekommen zu sein“, sagte Projektleiterin Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung. „Die bereits eröffneten Anlagen werden von der Bevölkerung hervorragend angenommen. Wir sind gespannt zu beobachten, wie sich der Zuspruch in einer Universitätsstadt mit vielen sportbegeisterten Studenten entwickelt und hoffen, dass sich auch hier viele ältere und jüngere Menschen zum gemeinsam Sporttreiben treffen werden.“

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Heidelberg zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für Oktober 2016 angedacht.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder

Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung

Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.


Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.





Ansprechpartner Stadt Heidelberg

Thomas Jung
Tiergartenstraße 13/1
69121 Heidelberg
T: 06221 5134404
F: 06221 402263
thomas.jung@heidelberg.de   
www.heidelberg.de  


Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen
Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!‘‘ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

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