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Kreative motorische Angebote

Hochzeitsschaukel trifft Rollatoren: Bürstadt eröffnet im Bürgerhauspark seine alla hopp!-Anlage

24. Juni 2016

24.06.2016, Bürstadt. Eine „Rennstrecke“ für Rollatoren und eine Hochzeitsschaukel für Paare: Der neuen alla hopp!-Anlage in Bürstadt – dem nördlichsten Punkt auf der alla hopp!-Landkarte – mangelt es nicht an Attraktionen. Am Freitag wurde die siebte von insgesamt 19 generationenübergreifenden Bewegungs- und Begegnungsstätten im Bürgerhauspark und somit in unmittelbarer Nähe zur Stadtverwaltung unter Anwesenheit von Stifter Dietmar Hopp und Bürgermeisterin Barbara Schader ihrer Bestimmung übergeben.

Ein Park für alle, mitten in der Stadt, den jedermann spielend durchlaufend kann. So ließe sich die aufgewertete Grünanlage an der Rathausstraße nach ihrer Umgestaltung treffend beschreiben. In knapp acht Monaten Bauzeit ist auf der 9.000 Quadratmeter großen Fläche in unmittelbarer Nähe zum Rathaus ein attraktiver Treffpunkt für Sportler, Spaziergänger und Naturliebhaber entstanden.

„Dank der Initiative der Dietmar Hopp Stiftung kommt Bewegung in unseren neu gestalteten Bürgerhauspark und gleichzeitig auch in die Zukunftsperspektive einer bewegten Stadtentwicklung“, sagt Bürstadts Bürgermeisterin Barbara Schader. „Wir sind dankbar und glücklich, dass die Vision der Bewegung und Begegnung aller Generationen im Herzen der Stadt rund ums Rathaus in Bürstadt erlebbar wird. Voller Begeisterung für diese wunderschöne Anlage können wir Dietmar Hopp nur Danke sagen, einer von 19 alla hopp!-Standorten zu sein.“

Wie die anderen alla hopp!-Anlagen auch zeichnet sich die in Bürstadt durch ihre individuelle Konzeption aus, in der die Wünsche und Ideen der Bürger berücksichtigt wurden. Verantwortlich für die Gestaltung des Areals war das Büro Landschaftsarchitektur Schelhorn. „Auf dieser landschaftlichen Anlage fließen verschiedene Bewegungsanlässe ineinander“, erklärt Planer Dirk Schelhorn. „Das Grundthema ist der Bewegungsgarten, der mit einer Fels-Holzlandschaft realisiert wurde, die sich mit unterschiedlich schwierigen Herausforderungen durch den Parkrand schlängelt. Dabei thronen integrierte Lichthäuser wie Adlerhorste auf großen Felsen.“

„Der große Zulauf auf den 6 bereits eröffneten Anlagen zeigt uns, dass wir mit dieser Aktion ins Schwarze getroffen haben“, freut sich Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung über den Erfolg des Projekts, für das die Stiftung in Summe 42 Millionen Euro ausschüttet. „Der Grundgedanke der Aktion ist es, für Menschen aller Altersklassen eine sportliche Form der Begegnung zu schaffen“, so Katrin Tönshoff weiter. Somit seien gleich mehrere Förderziele der Stiftung vereint. Die Bürstadter Anlage, die von vielen alten und neuen Bäumen gesäumt wird, lobte sie insbesondere wegen ihres repräsentativen Charakters.

Die Einleitung zu den Feierlichkeiten übernahm am Nachmittag der Kinderchor des Männergesangsvereins „Harmonie“, ehe Moderator Felix Gaudo Vertreter der Dietmar Hopp Stiftung und Bürgermeisterin Barbara Schader gemeinsam mit Planer Dirk Schelhorn in einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Anlage befragte. Und auch der Stifter selbst ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die zahlreichen Besucher zu richten. „Ich habe mein Leben lang sehr gerne Sport getrieben, selbst wenn die Zeit knapp war. Umso mehr freut es mich, den Menschen der Metropolregion eine derart attraktive Möglichkeit der Bewegung und Begegnung stiften zu können“, so Dietmar Hopp, der im Anschluss ein Geschenk aus den Händen der Bürgermeisterin entgegennahm.

Die Eröffnungsveranstaltung war damit noch lange nicht zu Ende. Während vor allem die jungen Besucher die Anlage eifrig testeten, gab der Jugendchor „Inspiration“ den Gospel-Klassiker „Oh Happy Day“ zum Besten. Die Jazztanzgruppe „Coco“ von der TG Bobstadt und die Cheerleader des TV Bürstadt, die zur Jubiläumsveranstaltung „125 Jahre“ am Abend einluden, boten noch etwas fürs Auge, der Heimat- und Karnevalsverein (HCV) bildete den Abschluss des Rahmenprogramms.

Christian Engelhardt, Landrat des Kreises Bergstraße, zeigte sich ebenfalls begeistert: „Nach der Gemeinde Abtsteinach, deren alla hopp!-Anlage kürzlich von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in die Top-Ten der Spiel- und Freizeitanlagen in Deutschland gewählt wurde, wird nun die zweite Kommune im Kreis Bergstraße um eine solche Anlage reicher. Neben dem geplanten Sportpark bietet sie eine generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsstätte für die komplette Ried-Region. Mein besonderer Dank für dieses fantastische Geschenk richte ich auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger an die Dietmar Hopp Stiftung.“

Ein klassisches Bewegungs- und Erlebnisthema in Bürstadt bildet der „Irrgarten“, speziell ist auch die Multifunktionalität eines Rollstuhlparcours, der gleichzeitig als Kletterstrecke für Kinder ist. Mittelpunkt der Wasserspielanlage ist der große Wasserspieltisch, der sehr prominent die Spiel- und Erlebnisfläche für die kleinen Besucher betont. Durch die unmittelbare Nähe zur Altenwohnanlage wird der generationenübergreifende Aspekt besonders betont, die Rollator-Trainingsstrecke – die auch mit dem Roller oder einem Scooter befahren werden kann – ist dafür ein sehr pfiffiges Beispiel.

Und auch für Heiratswillige haben sich die Planer etwas Besonders einfallen lassen. Sozusagen als „verbindendes Element“ zwischen Anlage und Rathaus können Paare direkt nach der Trauung auf der Hochzeitsschaukel mit Bewegung ins Eheleben starten.

19 alla hopp!-Anlagen

Die ersten Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach und Ketsch sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern jederzeit und kostenfrei zur Verfügung. Die Anlagen in Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Heidelberg, Ilvesheim und Ravenstein befinden sich derzeit im Bau. Insgesamt sind im Jahr 2016 weitere acht Eröffnungen geplant.
Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.


Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:
•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de

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