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Kreative motorische Angebote

Neue Lebensfreude inmitten der Stadt - Buchen feiert seine alla hopp!-Anlage

15. Juli 2016

15.07.2016, Buchen. Noch im Februar lag der Skate Park an der Morre etwas verträumt da, doch dann kam auch in Buchen Bewegung rein. Kein halbes Jahr ist seit dem Spatenstich auf dem 15.000 Quadratmeter großen Gelände an der Walldürner Straße vergangen, am Freitag wurde nun die von der Dietmar Hopp Stiftung finanzierte alla hopp!-Anlage der Stadt übergeben. Es ist die zehnte von insgesamt 19 generationsübergreifenden Bewegungs- und Begegnungsstätten, die die Stiftung in ihrer bislang größten Aktion der Metropolregion Rhein-Neckar zur Verfügung stellt.

„Nach den spannenden Wochen der Bauphase freuen sich Jung und Alt in Buchen auf die Eröffnung der alla hopp!-Anlage“, sagte Bürgermeister Roland Burger anlässlich der offiziellen Schlüsselübergabe. „Der neue Bewegungstreff liegt im Herzen der Stadt und ist eine echte Bereicherung für unsere Stadt und das gesamte Umland. Hierfür danke ich insbesondere Dietmar Hopp, der mit seiner Stiftung dieses großartige Projekt ermöglicht hat.“

Mit der Konzeption der Buchener Anlage hatte die Dietmar Hopp Stiftung den Landschafts-architekten Michael Hink beauftragt, der die in einem Beteiligungsprozess gesammelten Ideen der Buchener Bürger in die Planungen mit einfließen ließ. So wurde zum Beispiel die Skateranlage im nördlichen Teil des durch die Straße „Am Schrankenberg“ geteilten Parks aufgewertet. Auf der Südseite sind neben einem Gymnastikbereich und einer Fitnessfläche unter anderem auch zwei Kletterobjekte entstanden: Ein zehn Meter hoher Spielturm sowie ein Seillabyrinth. Ganz wichtig: „Der bestehende Schlittenhang wurde in die Planung integriert und ist erhalten geblieben“, so Michael Hink.

Durch das bunte Rahmenprogramm am Freitag führte Moderator Felix Gaudo, der jede Menge Show Acts anzukündigen hatte. So führten unter anderem Mädchen der Meister-Eckehart-Schule einen Tanz auf, ehe der Kindergarten Regenbogen den alla hopp!-Song sang und das IPHW Integrations- und Präventionsprojekt mit einem Hip-Hop-Breakdance die vielen Besucher begeisterte.

Der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor des Burghardt-Gymnasiums sorgte für ein musikalisches Highlight dank der Blues Brothers und die Turner aus Hettingen zeigten auf großartige Weise ihr sportliches Talent.
Es folgte schließlich die offizielle Übergabe samt Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Bürgermeister Burger hatte ein Geschenk für die Stiftung parat, anschließend erhielt die Anlage von der evangelischen Pfarrerin Irmtraud Fischer sowie von der katholischen Gemeindereferentin Marita Käfer eine Segnung.

Dr. Achim Brötel, Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises, hatte das Areal bereits im Vorfeld der Eröffnung unter die Lupe genommen und festgestellt: „Die alla hopp!-Anlage in Buchen – das ist neue Lebendigkeit und Lebensfreude vor den Mauern der historischen Stadt. Ein idealer Platz direkt an der Morre, eine tolle Anlage und eine riesige Vorfreude. Das ist es, was die Menschen hier bewegt. Und: Jetzt kommt auch noch auf ganz andere Weise Bewegung rein. Danke, lieber Herr Hopp!“

Herausforderung für alle Altersklassen

Projektleiterin Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung hatte zuletzt alle Hände voll zu tun. Buchen ist die zehnte Anlage insgesamt und die fünfte, die in den zurückliegenden sechs Wochen eröffnet wurde. „Unsere bislang größte Aktion vereint mehrere Förderprinzipien der Stiftung, weil sie den Sport mit sozialen Aspekten verbindet. Wir hoffen, dass die Buchener Anlage – die durch Beteiligungsprozesse mit der Bevölkerung ihren individuellen, auf Buchen zugeschnittenen Charakter hat – dieselbe Begeisterung entfachen kann wie ihre Vorgänger.“

Als besonderes Merkmal der Buchener Anlage bezeichnet Sandra Zettel den Kletterturm mit seiner Röhrenrutsche, der inmitten eines Balancierpfades mit unterschiedlichen Elementen aus Holz, Stein und Tau steht. „Man kann über die Wiese balancieren, ohne einmal auf die Erde zu kommen. Das ist eine starke Herausforderung für alle Altersklassen.“ Die Rutsche erreicht nur, wer im Kletterturm über Netze und Seile bis zum Einstiegspunkt klettert. Vor allem jugendliche Nutzer werden die Slackline nutzen. Dabei handelt es sich um ein zwischen zwei Befestigungspunkten gespanntes Band, auf dem ähnlich wie beim Seiltanz balanciert werden kann.

Die Unterführung unter der Straße am Schrankenberg wurde von einem Graffitikünstler einladend und dynamisch gestaltet und bietet mit einer Kletterstange an der Decke, Klettergriffen an der Wand und einem Fallschutzbelag auf dem Boden ganz neue Anreize, die Straße sicher zu unterqueren. Hinter der Skateranlage „verstecken“ sich ein über zwölf Meter langer Trampolinpfad sowie mehrere punktförmige Trampoline, die in eine wellenförmig modellierte Wiese eingebettet sind.

Nach dem offiziellen Teil war der Tag auf der alla hopp!-Anlage noch lange nicht zu Ende. Die Besucher wurden mit weiteren Tanz- und Showeinlagen unterhalten, auf der Bühne präsentierten sich bestens das Kolping-Jugendtheater, die Turner vom FC Viktoria Hettingen, die Vorschüler der Kindergärten St. Josef und St. Rochus sowie Tanzschule Metz. Für musikalischen Schwung sorgten die Bigband der Joseph-Martin-Kraus Musikschule und die Stadtkapelle Buchen.

Um die Bewirtung kümmerten sich Vertreter des TSV Buchen sowie der Meister-Eckehart-Schule und des Burghardt-Gymnasiums, die zugunsten ihres Projekts „Ghana-Schule“ einen „Afrika-Kuchen“ verkaufte. Auch der Mehrgenerationentreff Buchen war mit einem Waffelstand und einem Basteltreff bei der Einweihung der Anlage vertreten.

Ab sofort steht die alla hopp!-Anlage in Buchen, die über einen Weg von der Hollergasse aus barrierefrei erreichbar ist, allen Bürgern offen.

19 alla hopp!-Anlagen

Die Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach und Sinsheim sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern jederzeit und kostenfrei zur Verfügung. Die Anlagen in Edenkoben, Ilbesheim, Heidelberg, Ilvesheim und Ravenstein befinden sich derzeit im Bau. Insgesamt sind im Jahr 2016 weitere fünf Eröffnungen geplant.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung
   
Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich
für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.


Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.


Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.


Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

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www.dietmar-hopp-stiftung.de

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