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Kreative motorische Angebote

Halbzeit, aber keine Pause: Sinsheim feiert alla hopp!-Anlage als weiteren sportlichen Anziehungspunkt

08. Juli 2016

08.07.2016, Sinsheim. Die erste Halbzeit ist vorbei, am Freitag fiel der Startschuss für die zweite. Mit der Eröffnung der neunten von insgesamt 19 alla hopp!-Anlagen hat die von der Dietmar Hopp Stiftung initiierte und mit 42 Millionen Euro geförderte Aktion bereits die Hälfte der geplanten Bewegungs- und Begegnungsstätten in Betrieb genommen. In Sinsheim, der Heimatstadt des Stifters, ist auf dem Postgartengelände an der Elsenz in neunmonatiger Bauzeit nur fünf Autominuten von der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena entfernt ein weiterer sportlicher Anziehungspunkt entstanden.

„Auf den heutigen Tag freue ich mich schon lange, nun endlich können wir die alla hopp!-Anlage ihrer Bestimmung übergeben“, sagte Oberbürgermeister Jörg Albrecht und ergänzte: „Diese Anlage im Herzen von Sinsheim wird Generationen verbinden. Ein herzliches Dankeschön auch im Namen des Gemeinderates und der Bevölkerung an die Dietmar Hopp Stiftung und an Dietmar Hopp, der diese wunderbare Anlage ermöglicht hat, und ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, ohne die der straffe Zeitplan und die heutige Eröffnung nicht denkbar gewesen wären!“

Felix Gaudo moderierte das „Aufwärmprogramm“, das wie immer aus mehreren Showeinlagen bestand. Bewohner des Katharinenstifts begeisterten mit einem Tanz- und Liedbeitrag, ehe Turner des TV Sinsheim vor der Bühne ihr Können unter Beweis stellten. Optische Anreize setzten die Cheerleader des SV Sinsheim, bevor schließlich die Stadtkapelle musikalisch auf den Höhepunkt der Veranstaltung vorbereitete. Um 16:45 Uhr wurde mit Übergabe der symbolischen Schenkungsurkunde von der Dietmar Hopp Stiftung an die Stadt Sinsheim die Eröffnung der 11.000 Quadratmeter großen Anlage vollzogen.

Sinsheims Ehrenbürger Dietmar Hopp – in Heidelberg geboren, und im Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim aufgewachsen – freute sich ganz besonders, dass nun auch in seiner Heimatstadt getreu dem Aktionsmotto „Bewegung reinkommt“. Der Stifter betonte: „Sport macht nicht einfach nur Spaß, sondern kann auch gegen Demenz vorbeugen. Ich würde mich freuen, wenn Menschen meines Alters die Gelegenheit nutzen und sich körperlich betätigen werden – und wenn sie dabei mit jüngeren Generationen ins Gespräch kommen und sich gegenseitig austauschen. Beide Seiten können sehr voneinander profitieren.“

Zu den zahlreichen Gästen, die zum Sinsheimer Startschuss in die Wiesentalstraße gekommen waren, gesellte sich auch der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises Stefan Dallinger. „Mit dieser grünen Oase inmitten der Stadt ist Sinsheim um eine weitere Attraktion reicher“, sagte der Verbandsvorsitzende der Metropolregion Rhein-Neckar. „Bei den alla hopp!-Anlagen wird das generationenübergreifende Konzept schon in der Planungs- und Bauphase gelebt, was mir sehr gut gefällt. Das ist echte Bürgerbeteiligung, wenn – wie im Sinsheimer Postgarten geschehen – Kinder selbst den Sand in den Spielbereich schaufeln oder Senioren beim Bepflanzen der Hochbeete mithelfen. Ich danke der Dietmar Hopp Stiftung für dieses großzügige Geschenk an die Bürgerinnen und Bürger.“

Analog zu den anderen 18 Anlagen brachte die Bevölkerung auch in Sinsheim ihre Ideen und Wünsche in Beteiligungsprozessen ein, die größtenteils vom für die Planung verantwortlichen Büro Elke Ukas Landschaftsarchitekten berücksichtigt wurden. „Mit der Betonung der Parkstrukturen mit dem alten Gehölzbestand, der Schaffung großzügiger Wiesenflächen sowie der Einbettung der Elsenzrenaturierung in das Raumkonzept ist eine großartige Kulisse für den Bewegungs- und Aufenthaltspark im Herzen der Stadt entstanden“, erklärt Architektin Elke Ukas die Vorzüge der Sinsheimer Anlage, die sich in unmittelbarer Nähe des Katharinenstifts befindet. Darüber hinaus spielt das Thema Wasser am Wiesentalweg eine besondere Rolle. Mit der aktiven Wasserförderung der Besucher mittels Wasserkurbelrädern, einer Wasserlauftrommel und einer Feuerwehrpumpe werden ein kleiner Fontänenplatz, ein Bachlauf und der Matschplatz für Kleinkinder betrieben. Der blaue Trampolinhügel, die Finnenbahn, der Bewegungsparcours und die teilweise welligen Wege fördern die Koordination und Fitness.

„Vielfältige Bewegungslandschaften fordern Kleine und Große sowie Menschen mit und ohne Behinderung zum Klettern, Balancieren und Rutschen heraus“, sagt Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung, die als Projektleiterin die Umsetzung aller alla hopp!-Anlagen verantwortet. Sandra Zettel hebt unter dem generationenübergreifenden Aspekt den Bereich für ältere Benutzer besonders hervor: „Der Seniorengarten lädt die Besucher mit Hochbeeten, Sitzmöglichkeiten, einem Boule-Platz und schönen Aussichten zum Verweilen ein.“

19 alla hopp!-Anlagen

Die ersten Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt und Hemsbach sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern jederzeit und kostenfrei zur Verfügung. Die Anlagen in Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Heidelberg, Ilvesheim und Ravenstein befinden sich derzeit im Bau. Insgesamt sind im Jahr 2016 weitere sechs Eröffnungen geplant.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.


Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.


Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:
•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.

Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

info@dietmar-hopp-stiftung.de
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