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Kreative motorische Angebote

Viel Bewegung auf der Triefenbachanlage

22. Februar 2016

22.02.2016, Edenkoben. Mit dem Spatenstich zur 11. alla hopp!-Anlage erreicht die Aktion der Dietmar Hopp Stiftung die Südliche Weinstraße

Die „zweite Halbzeit“ wurde vergangene Woche in Buchen angepfiffen: Am Montag war  Edenkoben an der Reihe. Im Zuge der von der Dietmar Hopp Stiftung initiierten Aktion alla hopp! entsteht auf der Triefenbachanlage in den kommenden Monaten der elfte von insgesamt 19 Bewegungs- und Begegnungsparcours in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die offizielle Eröffnung ist für Herbst 2016 vorgesehen.

„Nach vielen Monaten der Planung und Vorbereitung freue ich mich, dass mit dem ersten Spatenstich sichtbare Bewegung in das Projekt kommt. Die kommenden Monate werden eine große Herausforderung für uns alle sein, mit großer Spannung und voller Freude sehen wir der Eröffnung unserer wunderschönen Anlage entgegen. An dieser Stelle möchte ich im Namen der Stadt Edenkoben besonderen Dank der Dietmar Hopp Stiftung aussprechen, die uns dieses Projekt ermöglicht“, zeigte sich Stadtbürgermeister Werner Kastner erwartungsvoll über die nun beginnende Bauphase.

Nach dem alla hopp!-Song, vorgetragen von der Band des Jugendzentrums zusammen mit dem Jugendbüro Edenkoben und Schülern der Paul-Gillet-Realschule plus, sowie den Grußworte des Stadtbürgermeisters und von Katrin Tönshoff, der Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung, erfolgte schließlich der erste Spatenstich. Als symbolische Aktion  hatten Kindergärten der Stadt Schwartenbretter gestaltet, die als Absturzsicherung am Triefenbach befestigt wurden.

Die fertige Anlage wird sich aus drei Modulen – einen Bewegungsparcours für Jedermann, einen Kinderspielplatz sowie einen Spielplatz für Schulkinder – zusammensetzen. Konzipiert wurde sie vom Landschaftsarchitekten Norbert Schäfer. „Die Besonderheit bei der alla hopp!-Anlage Edenkoben ist der schon vorhandene versiegelte Bachlauf, der im Rahmen dieses Projekts ökologisch aufgewertet und naturnah umgestaltet wird“, so Schäfer. „Hier wird sowohl den Belangen der Umwelt als auch den Bedürfnissen der jungen und älteren Nutzer Rechnung getragen.“

„Wie alle anderen Anlagen auch wird die in Edenkoben durch ihren individuellen Charakter hervorstechen. Es geht nun Schlag auf Schlag mit unserer tollen Aktion weiter“, freut sich Projektleiterin Sandra Zettel, dass nun auch an der Südlichen Weinstraße „Bewegung reinkommt“. Nach Edenkoben steht bereits am kommenden Freitag der nächste Spatenstich in Ilbesheim an.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Edenkoben zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für Herbst 2016 geplant.
Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Ansprechpartner Verbandsgemeinde Edenkoben

Günter Lindenkreuz
Poststraße 23
67480 Edenkoben
T: 06323 959140
F: 06323 95920140
guenter.lindenkreuz@vg-edenkoben.de   
www.edenkoben.de  


Über die Dietmar Hopp Stiftung

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen
Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!‘‘ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

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www.dietmar-hopp-stiftung.de

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