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Kreative motorische Angebote

Luftballons als Zeichen der Vorfreude

18. Februar 2016

18.02.2016, Buchen. Mit der Errichtung der Mikado-Stange erfolgt der symbolische Spatenstich zur alla hopp!-Anlage im Skate Park

Noch schlummert der Skate Park in Buchen etwas verträumt vor sich hin. Doch mit dem Spatenstich, der am Donnerstag den Baubeginn der nächsten alla hopp!-Anlage einläutete, wird sich das künftig ändern. „Es kommt Bewegung rein“ – getreu dem Motto der von der Dietmar Hopp Stiftung geförderten Aktion soll dann Mitte Juli die zehnte Anlage dieser Art in der Metropolregion Rhein-Neckar eröffnet werden.

„Nach den vielen Monaten der Planung und Vorbereitung freue ich mich, dass jetzt Bewegung in das Projekt kommt. Das Aufstellen der Mikado-Stange, die Teil des Bewegungsparks ist, steht für den symbolischen Spatenstich. Die kommenden Monate der Bauphase werden sehr spannend. Wir freuen uns schon jetzt auf die Eröffnung der Anlage im Herzen unserer Stadt. An dieser Stelle danke ich besonders der Dietmar Hopp Stiftung, die uns dieses Projekt ermöglicht“, zeigte sich Bürgermeister Roland Burger über die nun beginnende Bauphase erfreut.

Neben dem Bürgermeister nahmen auch die Geschäftsführende Schulleiterin der Buchener Schulen Monika Schwarz sowie der Stellvertretende Schulleiter Achim Wawatschek vom Burghardt-Gymnasium teil. Oberstudienrat Klaus Fröbel, der die AG Gesundheitssport leitet, ließ gemeinsam mit Schülern der Klasse 5a blaue Luftballons als Zeichen der Vorfreude in den Buchener Himmel steigen.

„Die Winterpause ist vorbei und wir freuen uns, die Bauarbeiten für die zehnte Anlage einzuläuten“, sagte Sandra Zettel, Projektleiterin alla hopp! anlässlich des Spatenstichs. „Wie alle anderen Anlagen wird auch die in Buchen mit ihrer besonderen Lage in einer Talsohle durch ihren eigenen Charakter bestechen.“

„Alle Ampeln stehen auf Grün. alla hopp! kann ab sofort in Buchen sogar voll durchstarten“. Mit diesen Worten überreichte Landrat Dr. Achim Brötel der sichtlich erfreuten Vertreterin der Dietmar Hopp Stiftung auch gleich die beinahe noch druckfrische Baugenehmigung für das Projekt. „Jetzt geht’s wirklich los“, waren sich Zettel und Brötel deshalb mit allen anderen Anwesenden einig.

Konzipiert wurde der generationenübergreifende Bewegungs- und Begegnungsparcours vom Landschaftsarchitekten Michael Hink, der die in einem Beteiligungsprozess gesammelten Ideen der Buchener Bürger in die Planungen mit einfließen ließ. Demnach wird die Skateranlage im nördlichen Teil des durch die Straße „Am Schrankenberg“ geteilten Parks in den kommenden Wochen aufgewertet. Auf der Südseite entstehen neben einem

Gymnastikbereich und einer Fitnessfläche unter anderem auch zwei Kletterobjekte: Ein zehn Meter hoher Spielturm sowie ein Seillabyrinth. Ganz wichtig: „Der bestehende Schlittenhang wurde in die Planung der Anlage integriert und bleibt erhalten“, versichert Michael Hink.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Buchen zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für Juli 2016 geplant.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen

Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.



Ansprechpartner Stadt Buchen

Helga Schwab-Dörzenbach
Wimpinaplatz 3
74722 Buchen
T: 06281 31127
F: 06281 31151
Helga.Schwab-Doerzenbach@buchen.de   
www.buchen.de  

Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen
Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!‘‘ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

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