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Kreative motorische Angebote

Mörlenbach freut sich über „Nikolausgeschenk“

06. Dezember 2016

06.12.2016, Mörlenbach. 17. alla hopp!-Spatenstich in der Schulstraße / Eröffnung im Herbst 2017

Der Nikolaus kam mit einem geschmückten Radlader und verteilte Geschenke an die Kinder. Und auch die Gemeinde Mörlenbach freute sich am Dienstag über ein tolles Präsent: Den  Spatenstich für die alla hopp!-Anlage. Bis zu ihrer Fertigstellung auf dem 15.000 Quadrat-meter großen Gelände an der Schulstraße werden noch ein paar Monate vergehen, aber die Freude über den Startschuss für den künftigen Bewegungs- und Begegnungsparcours stand der der strahlenden Kinder in nichts nach.

Rund 45 Millionen Euro nimmt die Dietmar Hopp Stiftung für 19 Anlagen in die Hand.
Nach der kleinen Eröffnungsfeier am Nikolaustag kommt nun auch in Mörlenbach getreu dem Aktionsmotto endlich „Bewegung rein“. „Diese Anlage ist eine große Chance für Kinder, Jugendliche, Eltern und Senioren. Eine Chance für die Entwicklung der Gemeinde Mörlenbach und ein Impulsgeber für Neues, für Kommunikation, Bewegung und Kreativität“, freute sich Bürgermeister Jens Helmstädter. „Wir schauen gemeinsam in eine bewegte Zukunft – alla hopp!“

Vor der Begrüßungsrede des Bürgermeisters sangen Kinder des Kindergartens „Traumschloss“ aus der nahegelegenen Schmittgasse unter Gitarrenbegleitung ein Lied und sorgten für den passenden musikalischen Rahmen, ehe der Nikolaus mit seinen Geschenken den Verantwortlichen für kurze Zeit die Show stahl. Anschließend unterschrieb der Bürgermeister den vierarmigen Spaten, der mit dem symbolischen ersten Aushub den Auftakt der Arbeiten einläutete. Die Fertigstellung der Anlage ist für Herbst 2017 vorgesehen.

Die Planung der Begegnungsstätte verantwortet der Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn aus Frankfurt, dessen Handschrift auch andere alla hopp!-Anlagen tragen. Das Mörlenbacher Modell wird, wie die anderen Anlagen auch, aus mehreren Modulen (Bewegungsparcours für Jedermann, Kinderspielpatz für die Jüngsten – bei jedem Wetter, Naturnaher Spiel- und Bewegungsplatz für Schulkinder) bestehen und zudem Ideen beinhalten, die die Bevölkerung in Beteiligungsprozessen eingebracht hat.

„Wir haben bislang 15 Anlagen eröffnet, in Speyer ist der Spatenstich bereits erfolgt, jetzt fehlen nur noch Grünstadt und Meckesheim“, sagt Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung, die diese Aktion als Projektverantwortliche von der ersten Stunde an, also seit September 2013, begleitet. „Wir sind überwältigt von der positiven Resonanz, die die anderen Anlagen in der Metropolregion erfahren. Unsere Idee, das Thema Bewegung und Sport mit der sozialen Komponente zu verbinden, ist voll und ganz aufgegangen. Wir hoffen, dass dieses Konzept auch in Mörlenbach sehr gut angenommen wird und dass die Anlage auch rein optisch zur Aufwertung des Gemeindekerns beitragen kann“, so Sandra Zettel weiter.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Mörlenbach zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für den kommenden Herbst angedacht.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder

Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung
    
Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und
Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von rd. 45 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Ansprechpartner Gemeinde Mörlenbach
Michael Lellbach
GB 60 Bau, Umwelt, Grundstücksbewirtschaftung
Gemeindeverwaltung Mörlenbach
Rathausplatz 1
69509 Mörlenbach
T: 06209 808 63
F: 06209 808 69
M.Lellbach@moerlenbach.de 

Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von rd. 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
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68789 St. Leon-Rot

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