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Kreative motorische Angebote

Grünstadt wird zur Grünstadt

13. Dezember 2016

13.12.2016, Grünstadt. Spatenstich zur alla hopp!-Anlage / Bewegungsparcours für alle Generationen wertet Stadtmitte auf

Noch ist das Jahr nicht zu Ende – auch nicht für die Dietmar Hopp Stiftung. Am Dienstag erreicht die Aktion „alla hopp!“, die in 19 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar Bewegungs- und Begegnungsparcours im Gesamtwert von 45 Millionen Euro errichtet, ihre vorletzte Etappe: In Grünstadt erfolgte auf einem 9.400 Quadratmeter großen Areal zwischen dem Bahnhof und dem Neubaugebiet in der Bitz der Spatenstich zur alla hopp!-Anlage.

„Unser Lebensstil wird gesundheitsfeindlicher, so beschreiben zahlreiche Experten den Bewegungsmangel vieler Menschen. Dank der Dietmar Hopp Stiftung bekommen die Grünstadter eine Anlage mit vielen tollen Geräten, um sich fit zu halten“, sagte Bürgermeister Klaus Wagner während seiner Begrüßungsrede. „Ich freue mich, wenn wir im kommenden Jahr dies als Chance für mehr ‚Bewegung für Jung und Alt‘ begreifen. Alla hopp! Jetzt geht es auch in Grünstadt los!“ Kinder der Integrativen Kindertagesstätte „In der Haarschnur“ sangen anschließend ein Lied, anwesend waren auch Grundschüler der Hans-Zulliger-Schule, der Käthe-Kollwitz-Schule und der Integrierten Gesamtschule.

Für die Vertreter der Dietmar Hopp Stiftung, die diese Aktion nicht nur finanziert, sondern selbst ins Leben gerufen hat, endet mit dem offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten in Grünstadt ein ereignisreiches Jahr, das im Rahmen dieses Projekts neun Spatenstiche und zehn Eröffnungen gefeiert hat. Bereits im Mai 2015 wurde die Pilotanlage in Schwetzingen ihrer Bestimmung übergeben, aktuell sind 15 alla hopp!-Anlagen in Betrieb, drei weitere – Speyer, Mörlenbach und jetzt Grünstadt – befinden sich im Bau. Im Frühjahr 2017 wird zudem noch der Spatenstich in Meckesheim erfolgen.

Obwohl schon so viele Anlagen eröffnet wurden, ist auch bei den Verantwortlichen die Vorfreude auf das Grünstadter Projekt riesengroß. Zwar setzen sich alle Anlagen aus denselben Modulen zusammen und liegt allen Begegnungsstätten dieselbe Idee – altersgerechte Bewegung für Menschen aller Generationen – zugrunde. „Doch durch die unterschiedliche Beschaffenheit der zur Verfügung gestellten Areale und den in Beteiligungsprozessen geäußerten Wünschen der Bevölkerung, die von den jeweiligen Planungsbüros berücksichtigt werden, erhält jede einzelne Anlage ihre individuelle Note“, betonte Katrin Tönshoff, die Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

Unter dem Motto „Grünstadt wird Grünstadt“ hatte sich die 13.000-Einwohner-Stadt bereits vor Jahren damit beschäftigt, das Brachland entlang einer stillgelegten Bahnstrecke im Stadtkern durch eine Parkanlage attraktiver zu gestalten. Da kam die Ausschreibung für die Aktion alla hopp! gerade recht. Grünstadts Bewerbung hatte Erfolg – am Dienstag ließen schließlich Kinder und Erwachsene 99 Luftballons in den Himmel steigen und gaben somit den symbolischen Startschuss. Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Wagner und Katrin Tönshoff unterschrieb der Erste Kreisbeigeordnete Claus Potje, der den Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld vertrat, den Spaten, auf dem sich zuvor schon alle anderen Kommunen verewigt hatten, in denen ein alla-hopp!-Spatenstich stattfand.

Für die Umsetzung der Module „Bewegungsparcours für Jedermann“, „Kinderspielplatz für die Jüngsten – bei jedem Wetter“ und „Naturnaher Spiel- und Bewegungsplatz für Schulkinder“ sowie der Ideen aus der Bevölkerung zeichnet das Büro des Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn, der unter anderem auch die Anlagen in Heidelberg und Hemsbach plante, verantwortlich.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Grünstadt zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für den kommenden Herbst angedacht.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche

Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und
Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von rd. 45 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen

Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Ansprechpartner Stadt Grünstadt

Petra Strauss
Stadtverwaltung Grünstadt, -Bauabteilung-
Kreuzerweg 2, 67269 Grünstadt
T: 06359 805-422
F: 06359 805-500
petra.strauss@gruenstadt.de
www.gruenstadt.de


Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von rd. 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
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