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Kreative motorische Angebote

„Großartig und einmalig auf der Welt“ - alla hopp! Jahresrückblick 2016

20. Dezember 2016

20.12.2016, St. Leon-Rot. Intensives alla hopp!-Jahr geht zu Ende / Bislang 15 Anlagen in der Metropolregion Rhein-Neckar eröffnet

Der Planungs-, Spatenstich- und Eröffnungs-Marathon geht in die Winterpause: 2016 neigt sich dem Ende und damit auch das vierte – und intensivste – alla hopp!-Jahr. Im Frühjahr 2017 nimmt die im Herbst 2013 ins Leben gerufene Aktion dann wieder Fahrt auf. Zeit für Projektleiterin Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung, einen Blick zurückzuwerfen und kurz vor der Zielgeraden eine positive Bilanz zu ziehen.

„Wir haben 2016 zehn Anlagen eröffnet, für drei weitere ist bereits der Spatenstich erfolgt. Somit sind aktuell bereits 15 der 19 Bewegungs- und Begegnungsstätten in Betrieb und der Zuspruch, den wir bislang erfahren haben, übertrifft unsere Erwartungen deutlich“, so Sandra Zettel. Zwischen Ilbesheim (Pfalz) im Westen und Ravenstein im Osten sowie zwischen Bürstadt im Norden und Rülzheim im Süden sind auf einer Gesamtfläche von 5.800 Quadratkilometern Treffpunkte entstanden, an denen Menschen aller Generationen unabhängig von ihrem individuellen Fitnessgrad Sport treiben können. Die Bevölkerung der Metropolregion Rhein-Neckar hat diese Idee hervorragend angenommen, vor allem an den Wochenenden herrscht auf den alla hopp!-Anlagen Hochbetrieb. Senioren halten sich fit, Extremsportler toben sich aus, Eltern kommen ins Gespräch und Kleinkinder haben Spaß. Das Konzept dieser bislang größten von der Dietmar Hopp Stiftung geförderten Aktion ist voll und ganz aufgegangen.

„Aufgrund des großen Zuspruchs haben wir unser Budget auf 45 Millionen Euro aufgestockt, um zum Beispiel an einigen Standorten die Pavillons zu optimieren oder E-Bike-Stationen zu installieren“, verrät Sandra Zettel, die sich nicht nur bei den Kommunen und den beauftragten Planungsbüros für die gute Zusammenarbeit, sondern vor allem bei der Bevölkerung für ihre in den Beteiligungsprozessen eingebrachten wichtigen Impulse bedankt. „Obwohl alle Anlagen aus den gleichen Modulen bestehen, ist es uns gemeinsam gelungen, jedem Standort eine besondere, charakteristische Note zu verleihen“, betont die Projektleiterin und verweist auf die Beispiele Ilvesheim, wo neue Maßstäbe in puncto Inklusion gesetzt wurden, oder Heidelberg, wo das „Traumfängernetz aus Slacklinegurten“ als Weltneuheit gilt. Ihr Dank gilt auch dem Sportlehrer Antonio Carrasco, der sowohl während der Eröffnungen als auch in Workshops Vereinstrainer und Lehrer als Multiplikatoren in die Gerätenutzung einweist.

Im Oktober durften 180 Vertreter sozialer Sportprojekte der Laureus-Stiftung aus 35 Ländern die alla hopp!-Anlage in Sinsheim testen. Unter den Besuchern war auch der Vorstand der Laureus Academy Sean Fitzpatrick. Der ehemalige neuseeländische Rugby-Union-Spieler zeigte sich restlos begeistert: „Das Konzept der alla hopp!-Anlagen finde ich großartig und einmalig auf der Welt. Hier kann man nicht stillstehen, sondern muss sich einfach bewegen.“

Ein weiteres Highlight erlebte die Aktion im Dezember, als es die Ketscher Anlage im alten Wasserwerkpark im Rahmen eines kurzen Filmbeitrags für die Sendung „Ein Herz für Kinder“ zur Primetime am Samstagabend bundesweit in die Wohnzimmer schaffte und ein Millionenpublikum erreichte.

„Wir hoffen, dass die noch fertigzustellenden Anlagen in Grünstadt, Meckesheim, Speyer und Mörlenbach genauso gut angenommen werden, wie die bisherigen, und freuen uns auf eine spannende Planungs- und Bauphase im neuen Jahr“, sagt Sandra Zettel.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Welche Kommunen den Zuschlag erhalten haben, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. 15 Anlagen sind mittlerweile bereits eröffnet (Abtsteinach, Buchen, Bürstadt, Deidesheim, Edenkoben, Heidelberg, Hemsbach, Ilbesheim, Ilvesheim, Ketsch, Ravenstein, Rülzheim, Schwarzach, Schwetzingen und Sinsheim), drei weitere (Grünstadt, Mörlenbach und Speyer) in Planung. Im Frühjahr 2017 wird noch der Spatenstich für Meckesheim erfolgen.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.


Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder

Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung


Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.


Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von rd. 45 Millionen Euro ein.


Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.


Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.


Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.


Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.

Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, rund 550 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von rd. 45 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.


Dietmar Hopp Stiftung
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68789 St. Leon-Rot

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