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Kreative motorische Angebote

Mörlenbach: Optisches Highlight in der Ortsmitte

22. April 2016

22.04.2016, Mörlenbach. Übergabe der alla hopp!-Federbank läutet die Planungsphase für den Bewegungs- und Begegnungsparcours ein

„Jetzt kommt Bewegung rein…“ In 18 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar wird das Motto der von der Dietmar Hopp Stiftung geförderten Aktion „alla hopp!“ schon umgesetzt. Fünf dieser generationenübergreifenden Bewegungs- und Begegnungsparcours sind bereits eröffnet worden, für 13 weitere ist der Spatenstich erfolgt oder laufen zumindest die Planungen auf Hochtouren. Als 19. und letzte Kommune freut sich nun Mörlenbach auf diese generationsverbindende Attraktion. Am Freitag wurde mit der Übergabe einer Federbank der symbolische Startschuss für das Projekt gegeben.

Bei der Zeremonie am Bürgerhaus waren neben Mörlenbachs Bürgermeister Jens Helmstädter auch Projektleiterin Sandra Zettel und Dirk Schelhorn, Planer und Architekt der Anlage, anwesend. „alla hopp! bedeutet für mich Bewegung, Begegnung und Kommunikation zwischen sämtlichen Generationen, verbunden mit einem optischen Highlight in unserer Ortsmitte“, sagte Helmstädter während der Übergabe. „alla hopp! Jetzt kommt Bewegung rein, lasst uns beginnen. Ich freue mich drauf.“

Dass Mörlenbach eine von insgesamt 19 begünstigten Kommunen sein wird, steht seit Juni 2014 fest, als im Mannheimer Luisenpark unter 127 Bewerbern die glücklichen Gewinner bekanntgegeben wurden. Als Grundstück, auf dem die Anlage entstehen soll, hat die Gemeinde das Gelände neben dem Stadion identifiziert. In der Schulstraße, gegenüber des Bürgerhauses, der Seebergschule und dem Senioren- und Pflegezentrum soll in 2017 auf rund 15.000 Quadratmetern die letzte alla hopp!-Anlage eröffnet werden.

„Wir haben in den 18 anderen Kommunen viele Erfahrungen gesammelt und sind also bestens vorbereitet für Mörlenbach“, so Sandra Zettel von der Dietmar Hopp Stiftung. „Der Gedanke, der hinter dieser Idee steckt, ist Menschen jeden Alters zum Sporttreiben zu animieren. Dabei sollen Jung und Alt ins Gespräch kommen, Kinder auf Spielplätzen herumtoben, während die Mütter selbst sportlich aktiv sind.“

Eine alla hopp!-Anlage besteht aus bis zu vier Modulen: Ein Bewegungsparcours für Jedermann, ein Kinderspielplatz für die Jüngsten, ein naturnaher Spiel- und Bewegungsplatz für Schulkinder sowie optional ein Bewegungsplatz für jugendliche Sportler. Das Planungsbüro Schelhorn hat für Mörlenbach alle vier Module vorgesehen.

Es gehört zur individuellen Charakteristik aller alla hopp!-Anlagen dazu, dass sich die Bevölkerung an der Gestaltung beteiligt und aktiv Vorschläge einbringen darf, die je nach Umsetzbarkeit vom Architekten berücksichtigt werden. Mit der Übergabe der Federbank beginnt nun also die Planungsphase, der Spatenstich ist für Herbst 2016 vorgesehen. Es kommt Bewegung rein in Mörlenbach.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung für eine alla hopp!-Anlage beworben. Dass Mörlenbach zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 5. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist für Sommer 2017 angedacht.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:
•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!
Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Ansprechpartner Gemeinde Mörlenbach

Michael Lellbach
Rathausplatz 1
69509 Mörlenbach
T: 06209 80863
F: 06209 80869
m.lellbach@moerlenbach.de   
www.moerlenbach.de  


Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die bisher größte Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

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