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Kreative motorische Angebote

alla hopp!-Startschuss in Speyer

10. November 2015

Mit dem Hissen der alla hopp!- Fahne und der Federbank-Übergabe läutete die Dietmar Hopp Stiftung den Planungsbeginn für die alla hopp!-Anlage in der frisch zur „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ gekürten Stadt Speyer ein.

Mit dem Hissen der alla hopp!-Fahne gaben Speyers Bürgermeisterin Monika Kabs und Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung gemeinsam mit Sandra Zettel, Projektleiterin alla hopp! und Grit Orwat vom Landschaftsarchitekturbüro Ukas mit dem Hissen der alla hopp!-Fahne und der Übergabe der Federbank an die Stadt Speyer den Startschuss für die nun anlaufende Planungsphase der alla hopp!-Anlage.  

„Speyer fiebert dem Startschuss zur Errichtung der alla hopp!- Anlage entgegen. Wir freuen uns, dass wir zu den 19 Kommunen der Metropolregion-Rhein-Neckar zählen, denen die Dietmar Hopp Stiftung einen Bewegungspark der Generationen spendet“, lobt Bürgermeisterin Monika Kabs die großzügigen Investitionspläne von bis zu zwei Millionen Euro pro Anlage. Große wie Kleine Speyerer seien schon in den Startlöchern, um in der Ideenwerkstatt ihre Vorschläge und Wünsche einzubringen, um das gemeinsame Ziel, Bewegungsanreize für alle zu schaffen, realisieren zu können. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderung, möge alla-hopp! in Speyer in Bewegung und ins Gespräch bringen, wünscht Kabs und dankt der Dietmar Hopp Stiftung für das großartige Geschenk an die Domstädter.

„Wir freuen uns ganz besonders, dass die im Oktober 2015 ausgezeichnete „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“  nun auch als eine der 19 begünstigten alla hopp!-Kommunen zum Bewegungsbotschafter in der Metropolregion wird. Der Ruf Speyers als liebenswerte und weltoffene Stadt für alle Generationen wird durch diese außerordentliche Bewegungsanlage sicher weiter ausgebaut. Mit der hervorragenden nachbarschaftlichen Verbindung zum FC Speyer, dem Seniorenstift Bürgerhospital und der IGS Georg Friedrich Kolb sei eine ausgezeichnete Einbettung der entstehenden Anlage und Nutzung durch alle Generationen gewährleistet“, so Katrin Tönshoff.

Landschaftsarchitektin Grit Orwat vom Landschaftsarchitekturbüro Ukas, die die alla hopp!-Anlage in Speyer im Sinne der individuellen Bedürfnisse der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger planen und gestalten wird, zeigte sich ebenfalls hoch erfreut über die nun anlaufende Planungsphase mit intensivem Austausch zwischen dem Planungsbüro und den zukünftigen Nutzern der Bewegungs- und Begegnungsanlage.

In Bewegung war zu diesem Anlass auch die Kindergartengruppe der Kita Abenteuerland, die ein Lied vorgetragen hat. Unter den Gästen waren im übrigen Ute Germann von der MS-Gruppe in Speyer und Petra Spoden von der Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde (IBF).
Als sichtbares Symbol für den Startschuss wurde gemeinsam die alla hopp!-Fahne gehisst. Außerdem überreichte die Dietmar Hopp Stiftung der Stadt eine so genannte „Federbank“. Die Federbank, die durch ihre ausgefallene Bauart nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Bewegen einlädt, ist durch eine nach hinten klappbare Seitenlehne – ganz im Sinne von alla hopp! – auch für gebehinderte Menschen geeignet. Nach dem Startschuss steht die Federbank als Botschafterin für mehr Bewegung im Alltag für ein erstes Ausprobieren an unterschiedlichen Standorten in Heidelberg bereit und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Bewegung und Begegnung ein.

Die Bank ist eines der wiederkehrenden Elemente, die auf allen alla hopp!-Anlagen zu finden sein werden und nach Abschluss der Bauarbeiten auch in die Anlage in Speyer integriert wird.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung beworben. Dass Speyer zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 05. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Pilotanlage in Schwetzingen wurde am 8. Mai 2015 eröffnet. Unmittelbar nach der Federbankübergabe beginnt die Planungsphase der alla hopp!-Anlage in Speyer. Mit dem Bau soll im Herbst 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist im Sommer 2017 geplant.

Die ersten Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim und Rülzheim sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern jederzeit und kostenfrei zur Verfügung.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen
in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:
•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts
alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine
separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.


Ansprechpartner Stadt Speyer

Stadt Speyer
Steffen Schwendy
Maximilianstr. 100
67346 Speyer
T: 06232-14 24 91
F: 06232- 14 27 42
Steffen.Schwendy@Stadt-Speyer.dewww.speyer.de
 


Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, über 430 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro.
Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

info@dietmar-hopp-stiftung.de
www.dietmar-hopp-stiftung.de

Dateien:
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