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Kreative motorische Angebote

alla hopp!-Planungsstart in Meckesheim

26. November 2015

Los geht es mit der achzehnten von 19 alla hopp!-Anlagen. Mit dem Hissen der alla hopp!-Fahne und der Übergabe der Federbank gab die Dietmar Hopp Stiftung den offiziellen Startschuss für die Planungen der alla hopp!-Anlage in Meckesheim.
Mit dem alla hopp!-Song, vorgetragen durch die Schüler der Karl-Bühler-Schule, fiel der Startschuss für die nun anlaufende Planungsphase der alla hopp!-Anlage.


Bürgermeister Hans-Jürgen Moos und Sandra Zettel, Projektleiterin alla hopp! hissten gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten und Planer Norbert Schäfer die alla hopp!-Fahne.
 
„Endlich geht es richtig und offiziell los - wir freuen uns in Meckesheim sehr darüber, dass wir nicht nur bei den zum Zug gekommenen Kommunen dabei sind - sondern dass wir nun
in die Planungs- und dann Realisierungsphase einsteigen. Unsere alla hopp!-Anlage wird
für die Gemeinde ein Riesen-Sprung nach vorn; hoffen wir, dass bald die Nutzer täglich sportliche Freudensprünge an den Geräten machen können!“, begrüßte Meckesheims Bürgermeister Hans-Jürgen Moos die Gäste.

„Mit alla hopp! im grünen Herzen Meckesheims entsteht entlang der Elsenz eine Bewegungs- und Begegnungsanlage für alle Generationen. Das spiegelt sich sehr schön
in der direkten Nähe der Anlage zum hiesigen Kindergarten, der Grundschule, den Sportanlagen und der Kirche wieder. Mit dem heutigen Tag beginnen die Planungen für die achzehnte von 19 alla hopp!-Anlagen in der Metropolregion Rhein Neckar.“, gab Sandra Zettel den Startschuss in Meckesheim.

Unter dem Beifall der Senioren- und Frauengruppe des TSV 1901 Meckesheim e.V. und der Kinder des Evangelischen Kindergartens und des Katholischen Kindergartens „St. Martin“ setzte der Schützenverein 1924 Meckesheim e.V. mit weithin vernehmbaren Böllerschüssen das Startsignal zum Planungsbeginn.

Als sichtbares Symbol für den Startschuss wurde gemeinsam die alla hopp!-Fahne gehisst. Außerdem überreichte die Dietmar Hopp Stiftung der Gemeinde eine so genannte „Federbank“. Die Federbank, die durch ihre ausgefallene Bauart nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Bewegen einlädt, ist durch eine nach hinten klappbare Seitenlehne – ganz im Sinne von alla hopp! – auch für gebehinderte Menschen geeignet. Nach dem Startschuss steht die Federbank als Botschafterin für mehr Bewegung im Alltag für ein erstes Ausprobieren an unterschiedlichen Standorten in Meckesheim bereit und lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Bewegung und Begegnung ein.

Die Bank ist eines der wiederkehrenden Elemente, die auf allen 19 alla hopp!-Anlagen zu finden sein werden und nach Abschluss der Bauarbeiten auch in die Anlage in Meckesheim integriert wird.

Insgesamt 127 Kommunen aus der Metropolregion hatten sich bei der Dietmar Hopp Stiftung beworben. Dass Meckesheim zu den 19 begünstigten Kommunen gehört, wurde am 05. Juni 2014 im Mannheimer Luisenpark bekannt gegeben. Die Pilotanlage in Schwetzingen wurde am 8. Mai 2015 eröffnet. Unmittelbar nach der Federbankübergabe beginnt die Planungsphase der alla hopp!-Anlage in Meckesheim. Mit dem Bau soll im Herbst 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung und Eröffnung der Anlage ist im Sommer 2017 geplant.

Die ersten Bewegungs- und Begegnungsanlagen in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim und Rülzheim sind bereits eröffnet worden und stehen allen Besuchern jederzeit und kostenfrei zur Verfügung. Als fünfte alla hopp!-Anlage wird am 27. November die Anlage in Schwarzach ihrer Bestimmung übergeben.
Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Hinweis für Journalisten
Pressefotos stehen im Pressebereich unter folgendem Link für Sie honorarfrei zum Download bereit: www.alla-hopp.de/presse/pressebilder
Quellenangabe für alle Fotos: Dietmar Hopp Stiftung

Kurzprofil alla hopp!
Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 19 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 19 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung
Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen
in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten
Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Das Pilotprojekt Schwetzingen
Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts
alla hopp! zu erhalten, errichtet die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage. Die Anlage befindet sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee. Sie dient als Modell für die weiteren 18 Anlagen. Die Anlage wurde am 8. Mai 2015 ihrer Bestimmung übergeben.



Ansprechpartner Gemeinde Meckesheim

Frank Geißler
Friedrichstraße 10
74909 Meckesheim
T: 06226 92 00 16
F: 06226 92 00 44 16
frank.geissler@meckesheim.de
www.meckesheim.de  

Über die Dietmar Hopp Stiftung
Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, über 430 Millionen Euro ausgeschüttet. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Förderrichtlinien können auf der Website eingesehen und entsprechende Anträge an die Geschäftsstelle in St. Leon-Rot gerichtet werden. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 19 Kommunen der Region im Gesamtwert von 42 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Dietmar Hopp Stiftung
Opelstraße 28
68789 St. Leon-Rot

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