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Kreative motorische Angebote

Bürgerbeteiligung in Deidesheim

09. Januar 2015

alla hopp! - Jetzt kommt Bewegung rein ... Bürgerbeteiligung in Deidesheim

09.01.2015, Deidesheim. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern stand zu Beginn der Planungsphase im November und Dezember 2014 im Mittelpunkt der Entwurfsgestaltung der alla hopp!-Anlage in Deidesheim.


Alle Generationen waren eingeladen, ihre Ideen und Anregungen für die Bewegungs- und Begegnungsanlage der Förderaktion alla hopp! einzubringen. In Workshops und Interviews mit dem von der Dietmar Hopp Stiftung beauftragten Büro Elke Ukas Landschaftsarchitekten bdla konnten die zukünftigen Nutzer ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Ideen entwickeln.

Ergebnis der Workshops: Gemeinsam wurden ungestörte und sichere Bewegungsräume als grundlegende Bedürfnisse für die Begegnungsstätte der Kinder bis 3 Jahre erarbeitet. Für Kinder ab 3 Jahren steht das „abenteuerliche“ Spielen im Vordergrund. Im Fokus für den Spiel- und Bewegungsplatz der Schulkinder und den Parcours für jugendliche Sportler stehen Skaten und Klettern sowie Raum für Ballspiele. Die Kinder verwirklichen ihr Spiel im eigenständigen Entdecken und Erleben der Räume sowie im Erfahren neuer Herausforderungen. Für alle Beteiligten der Aktion alla hopp! steht die generationsüber-greifende Begeisterung und Förderung der Bewegung im Mittelpunkt.

Bei einem ersten gemeinsamen Termin für interessierte Bürger im Oktober 2014, kamen im Jugendtreff der Verbandsgemeinde Deidesheim e.V. Jugendliche und Erwachsene für ein Kennenlernen und Informieren über die Förderaktion der Dietmar Hopp Stiftung zusammen. Bürgermeister Theo Hoffmann begrüßte den großen Teilnehmerkreis. Mit seiner Ansprache lud der Bürgermeister zum Dialog zwischen Jung und Alt ein. Er wünschte sich eine rege Beteiligung aller Anwesenden und der gesamten Bürgerschaft an der Aktion alla hopp!.

In zwei darauf folgenden Workshops an der Integrierten Gesamtschule Deidesheim (IGS Deidesheim) mit Kindern und Jugendlichen am 14. und 25.11.2014, erarbeiteten die Teilnehmer ihre Bedürfnisse und Ideen für den naturnahen Spiel- und Bewegungsplatz für Schulkinder (Modul 3) und den Parcours für jugendliche Sportler (Modul 4). Als Schwerpunkte sollen Angebote zum Skaten, Klettern und Ballspielen entstehen. Darüber hinaus wurden die Vorstellungen von Erwachsenen und Senioren in einem Beteiligungsgespräch für Modul 1 in den Räumen der IGS Deidesheim am 14.11.2014 festgehalten. Ergänzend zum Bewegungsparcours sind eine Wiesenfläche für Entspannungsübungen sowie Möglichkeiten zum Sitzen, Treffen und Spielen (Bewegungs- und Gesellschaftsspiele) zu integrieren. In zwei weiteren Interviews zu Modul 2 mit den Leiterinnen der Kindergärten „St. Hildegard“ und „Vogelnest“, Frau Bössler und Frau Stepitz, am 3.12.2014, wurden die Bedürfnisse wie Hüpfen, Klettern, Hangeln, Balancieren Schaukeln und Sandspielen mit Wasser für die  Kleinsten in die Gestaltung des Kinderspielplatzes der alla hopp!-Anlage einbezogen. Das selbstständige Erobern und Gestalten variabler Spielräume und ein Treffpunkt zum Beisammensein und zum Picknick ist für alle Kinder wichtig.

Das Büro Elke Ukas Landschaftsarchitekten bdla ist begeistert über die große Beteiligung und das Engagement aller Mitwirkenden, die eine hervorragende Grundlage für eine vielfältige Nutzung im zukünftigen gemeinsamen Miteinander aller Generationen bildet. Die entwickelten, vielfältigen Ideen fließen mit der Maßgabe in den Entwurf ein, dass zugeschnittene, realisierbare Angebote für Jung und Alt in der alla hopp!-Anlage Deidesheim entstehen.


Informationen zu der Aktion und den 18 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

Kurzprofil alla hopp!


Die Aktion alla hopp! ist ein Angebot für alle und verbindet Jung und Alt durch die Freude an der Bewegung. Die Dietmar Hopp Stiftung errichtet dazu 18 generationsübergreifende Bewegungs- und Begegnungsräume. Das ganzheitliche Konzept zur Bewegungsförderung wurde gemeinsam mit Experten erarbeitet. Die 290 Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich bis 30. September 2013 online bewerben. 127 Kommunen hatten sich für eine Anlage interessiert und sich online beworben. Am 5. Juni 2014 wurden die 18 begünstigten Kommunen bekannt gegeben und auf www.alla-hopp.de veröffentlicht.

Größe, Module und Ausstattung


Für eine alla-hopp!-Anlage empfiehlt sich eine Größe von mindestens 5.000 Quadratmetern. Jede alla hopp!-Anlage besteht aus 3 bis 4 Modulen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und doch Raum für Gemeinsamkeit und Begegnung bieten. Dies umfasst:

•    einen Bewegungsparcours für Jedermann. Hier wird an verschiedenen Stationen in einer Art Zirkeltraining der gesamte Bewegungsapparat trainiert. Zahlreiche der Geräte sind niedrigschwellig. Verschiedene Schwierigkeitsstufen für Anfänger und Fortgeschrittene werden auf leicht verständlichen Hinweisschildern erläutert. Die Anlagen bieten zudem Nutzungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe.

•    einen Kinderspielplatz, auf dem kleinere Kinder (ca. bis sechs Jahre) spielen und ihre Motorik und Sinneswahrnehmung schulen. Dies wetterunabhängig, denn es gibt einen Pavillon, der auch Sitzgelegenheiten und Sanitäranlagen bietet.

•    einen naturnahen Spiel und Bewegungsplatz für Kinder im Schulalter (ca. sechs bis zwölf Jahre). Hier finden Schulkinder Raum für freies Spielen, Toben, Klettern, Hangeln und Balancieren. In Planungswerkstätten wird der Spiel- und Bewegungsplatz gemeinsam mit Kindern erarbeitet.

•    optional ein viertes Modul, ein Parcours für jugendliche Sportler, etwa Inliner, Skater oder (Dirt-)Biker, falls eine ausreichend große Fläche verfügbar ist und Bedarf in der Stadt oder Gemeinde ist.

Mit der Aktion alla hopp! schlägt die Dietmar Hopp Stiftung eine Brücke zwischen ihren vier Förderbereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung. Für die auf mehrere Jahre angelegte Aktion alla hopp! plant die Dietmar Hopp Stiftung einen Betrag in Höhe von 40 Millionen Euro ein.
Ziele
Die Aktion bringt die ganze Region in Bewegung! Damit erreicht alla hopp! drei Ziele:

•    Bewegung fördern: alla hopp! möchte Menschen jeden Alters und Fitnessgrads, mit und ohne Behinderung, für Bewegung begeistern und motivieren. Die Devise: Gemeinsame Bewegung ohne Leistungsgedanken.

•    Begegnung ermöglichen: alla hopp! schafft Raum für Begegnung und verbindet die Generationen durch die Freude an der Bewegung.

•    Gesundheit schützen: Mit Bewegung können Jung und Alt einen aktiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Gesundheit leisten.

Kosten


Die alla hopp!-Anlagen sind kostenfrei und jederzeit für alle Generationen nutzbar. Hier zählen der Spaß an der Bewegung und der Begegnung. Die Kommune stellt das Grundstück zur Verfügung und sorgt später für die Instandhaltung der Anlage.

Kurzprofil Team alla hopp!


Bewegung und Begegnung der Generationen ist die Devise der Aktion alla hopp! der Dietmar Hopp Stiftung. Das Team alla hopp! steht stellvertretend für alle aktiven Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewegung fördert die körperliche und geistige Fitness. Gemeinsames Sporttreiben macht Spaß und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Zum Team alla hopp!, das nach und nach vorgestellt wird, gehören Menschen aller Generationen. Die Team-Mitglieder haben Vorbildcharakter und spornen zur Bewegung an. Sie berichten, welche Bedeutung Sport für ihr eigenes Leben hat und woraus sie ihre Motivation für Bewegung schöpfen.

Das Pilotprojekt Schwetzingen


Um im Vorfeld der Förderaktion Erkenntnisse für eine optimale Umsetzung des Projekts alla hopp! zu erhalten, wird die Dietmar Hopp Stiftung in Schwetzingen eine separate Pilotanlage errichten. Die Anlage wird sich auf dem 6.673 m² großen ehemaligen Fußballfeld der DJK Schwetzingen an der Sternallee befinden, und als Modell für die weiteren 18 Anlagen dienen. Mit dem Bau soll noch im Herbst 2014 begonnen werden, die Fertigstellung der Pilotanlage ist für 2015 geplant.

 
Über die Dietmar Hopp Stiftung


Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Die Stiftung zählt zu den größten Privatstiftungen Europas. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. Auf Antrag fördert die Stiftung Projekte gemeinnütziger Organisationen in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung. Darüber hinaus setzt die Dietmar Hopp Stiftung ihre satzungsgemäßen Zwecke durch eigene Förderaktionen um. Die neueste Aktion will unter dem Titel „alla hopp!“ alle Generationen für mehr Bewegung begeistern. Daher spendet die Stiftung Bewegungs- und Begegnungsanlagen an 18 Kommunen der Region im Gesamtwert von 40 Millionen Euro. Die Dietmar Hopp Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, im Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und in der Sportregion Rhein-Neckar e.V.
Weitere Informationen unter www.dietmar-hopp-stiftung.de